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Wann helfen Potenzpillen als Problemlöser?

Potenzpille

Wenn es das erste Mal passiert, denkt sich Mann oft noch nicht allzu viel dabei. Es könnte einfach an der Erschöpfung liegen, dem Stress und der Überforderung der letzten Tage und Wochen, wenn der Körper beim Sex nicht so funktioniert wie er soll.

Bei manchen Männern kündigt sich eine nachlassende Erektionsfähigkeit bereits über einen längeren Zeitraum an. In jedem Fall werden schon die ersten Anzeichen als sehr besorgniserregend empfunden und Potenzpillen als „Problemlöser“ recht schnell in Erwägung gezogen.

Über das Männerhormon Testosteron habe ich hier einen Beitrag geschrieben.

Was eine Potenzpille bewirkt

Über 20 Jahre ist es her, dass durch Zufall die „blaue Pille für den Mann“ entdeckt wurde. Ursprünglich als Herzmedikament entwickelt, haben Männer während der Testphase des Arzneimittels über erfreuliche Erektionen berichtet. Das war ein Segen für so manchen Mann und seine PartnerInnen!

Ein Segen auch für den Pharmakonzern Pfizer, erwirtschaftete dieser mit seiner „Erfindung“ doch einen Milliardengewinn. Insgesamt sollen bereits mehr als 64 Millionen Männer über drei Milliarden Pillen konsumiert haben. In der Zwischenzeit ist das Patent jedoch abgelaufen und es gibt Produkte mit vergleichbarem Wirkstoff am Markt, die je nach Bedarf unterschiedlich dosiert werden können, was von der Anwendung sehr vorteilhaft sein kann.

Damals wie heute müssen Männer für das verschreibungspflichtige Medikament zum Arzt pilgern und sind gezwungen, über ihre Beschwerden zu reden. Durch Viagra wurden daher instabile Erektionen (erektile Dysfunktion) schlagartig nicht nur besser behandelbar, sondern waren auch von einem Tag auf den anderen kein Tabuthema mehr!

Was eine Potenzpille nicht kann

Eine Potenzpille macht aus Ihnen (oder Ihrem Partner) noch keinen guten Liebhaber. Dennoch kann durch eine bessere Erektionsfähigkeit das Selbstbewusstsein soweit gestärkt werden, dass Männer insgesamt sexuell aktiver sind.

Ebenso wird das sexuelle Verlangen (die Libido) durch die „blaue Pille“ nicht gesteigert. Ein Mann muss schon Lust empfinden, damit die unterstützende Wirkung des Medikaments überhaupt einsetzen kann. Allerdings kann durch die erektionsfördernde Wirkung von Potenzpillen die sexuelle Zufriedenheit beider Partner verbessert werden.

Die Auswirkungen eines ungesunden Lebensstils auf die Potenz wie Rauchen, Stress, wenig Schlaf, Übergewicht und kein Sport können medikamentös nicht kompensiert werden. Regelmäßige Bewegung bspw. fördert die Durchblutung und ist daher ein wichtiger Faktor für die körperliche und sexuelle Gesundheit.

Wie bei jedem Arzneimittel können auch Potenzmittel unerwünschte Nebenwirkungen haben bzw. gibt es Kontraindikationen bei gleichzeitiger Einnahme von anderen Medikamenten (zB. Blutdrucksenkern). Die erste Ansprechperson bei Erektionsproblemen sollte daher immer ein Facharzt für Urologie sein!

Psychische Belastungen verhindern oft den Spaß an der Freude

Nicht nur physiologische, sondern auch psychische oder soziale Faktoren können für die männliche Erektionsfähigkeit eine große Rolle spielen. Andauernder Leistungsdruck, Stress, Anspannung, mangelnder Selbstwert, Schuldgefühle, Scham, Beziehungsprobleme, Lebenskrisen oder auch Übersättigung durch pornographisches Bildmaterial können dazu führen, dass nichts mehr geht.

Sexuell aktiv bis ins hohe Alter

Zitat von Jack Nicholson: „Ich bin jetzt nicht impotent, aber ich bin weniger triebhaft!“

Es ist in der Zwischenzeit allgemein bekannt, dass Frauen und Männer bis ins hohe Alter sexuell aktiv sein können und auch sind. Dennoch verändert sich die Sexualität im Laufe des Lebens und statt „schneller, höher, geiler“ gewinnen Nähe, Vertrauen, Berührung und „Soul-Sex“ an Bedeutung.

Den Frauen kommt das nur zu Gute, benötigen sie doch tendenziell eine längere Anlaufzeit, um in Stimmung zu kommen. Für Frauen gibt es auch keine vergleichbaren Potenzmittel wie Viagra am Markt – und wird es wohl auch nicht so bald geben. Sogar die Wissenschaftler sind sich darin einig, dass das komplexe, sexuelle Erleben von Frauen nicht mit einem einzelnen medikamentösen Wirkstoff verbessert werden kann!

Sexualberatung hilft!

Egal ob Mann oder Frau, bei sexuellen Störungen hilft kein totschweigen. Auch wenn es viel Überwindung bedeuten mag, reden Sie besser gleich mit mir als Expertin! In der Sexualberatung können wir Ihre belastenden Themen besprechen und an einer guten Lösung für eine zufriedenstellende Sexualität arbeiten.

Nutze gerne mein kostenloses Kennenlerngespräch (ca. 30 Min) um zu sehen, wie ich arbeite und ob die Chemie zwischen uns beiden passt!

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