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Reden damit die Ehe nicht zerbricht

Reden damit die Ehe nicht zerbricht

Wie geht es dir gerade mit den Einschränkungen durch die Maßnahmen wegen Corona?

Gehörst du eher zu den aktiven, extrovertierten Typen, die sehr unter dem eingesperrt sein leiden? Dann fällt dir wahrscheinlich schon innerhalb weniger Tage die Decke am Kopf.

Oder zählst du zu den mehr in sich ruhenden Menschen, die sich mit den erzwungenen Einschränkungen leichter arrangieren können? Dann kannst du die Situation gelassener betrachten.

Das sind jedoch nur zwei Beispiele dafür, wie unterschiedlich Menschen in Ausnahmesituationen reagieren.

Wir sind derzeit mit außergewöhnlichen Belastungen konfrontiert und das Stressniveau ist allgemein sehr hoch.

Gemeinsam durch die Krise

Wenn eure Beziehung bisher gut funktioniert hat, so kann sie eine allgemein spürbare Krise wie in Zeiten von Corona jetzt dennoch sehr erschüttern. Ihr werdet durch den veränderten Alltag sehr gefordert und müsst ständig neue Kompromisse finden.

Die Unsicherheit wächst, weil keiner weiß, was die nahe Zukunft bringt.

Diese Bedrohung von außen kann völlig unterschiedliche Ängste und Reaktionen hervorrufen. Der eine reagiert bspw. auf eine wirtschaftlich angespannte Situation mit Panik und dem Gefühl, keine Kontrolle mehr zu haben.

Der andere sieht das womöglich entspannter und vertraut darauf, dass sich die Zukunft gut fügen wird.

Wie kann es euch als Paar gelingen, diese neuen Herausforderungen gut zu meistern und miteinander verbunden zu bleiben? Ihr müsst miteinander reden damit die Ehe nicht zerbricht!

Gespräche sind jetzt wichtiger denn je zuvor!

Tausche dich mit deinem Partner täglich (!!!) darüber aus, wie es euch miteinander geht. Über organisatorische Dinge tun wir das ganz selbstverständlich, über Empfindungen zu reden fällt uns dagegen manchmal schwer. Macht diese Gespräche deshalb zu einem Fixpunkt in eurem Tagesablauf, ohne Ausnahme!

Die folgenden 7 Tipps möchte ich euch noch gerne ans Herz legen:

  • Redet nicht zwischen Tür und Angel miteinander, sondern seid präsent und nehmt euch die paar Minuten Zeit – mehr ist es nicht – um aufmerksam zuzuhören.
  • Zeige Verständnis für die Emotionen deines Partners. Reagiere nicht mit Vorwürfen, Besserwisserei oder Lösungsvorschlägen, sondern mit Empathie und Anteilnahme. Du haltest es keinen Tag länger zuhause aus? Ich kann verstehen, dass das für dich schwierig ist. Was können wir tun, damit es dir besser geht? Hast du eine Idee?
  • Sei auch geduldig mit dir selbst! Manche sagen „so emotional kenne ich mich gar nicht“. Das ist okay! Wir sind alle nicht davor gefeit, in dieser Ausnahmesituation mit starken Emotionen zu reagieren. Das kann Wut, Traurigkeit, Rückzug oder auch ganz etwas anders sein.
  • Achtet darauf, wovon ihr selbst und euer Partner gerade „mehr“ braucht. Ist es Bewegung, Abwechslung, soziale Kontakte? Dann kann es helfen, eine Runde allein laufen zu gehen oder sich per Video mit Freunden zu unterhalten. Ist es mehr Nähe, Ruhe und Entspannung? Dann sollten Rückzugsmöglichkeiten in der Wohnung geschaffen werden zum Kuscheln, Lesen oder einfach zum Entspannen.
  • Tauscht euch auch in dieser Ausnahmesituation regelmäßig über Alltagsdinge aus: einen interessanten Zeitungsartikel, einen Film oder ein zukünftiges, gemeinsames Projekt – eine Reise, die Gartengestaltung, eine geplante Kulturveranstaltung oder eine Einladung mit Freunden, sobald das wieder möglich ist.
  • Statt dich darauf zu fokussieren, was alles NICHT geht, versuche, das Positive an der Situation wahrzunehmen. Das kann ganz einfach sein, stellt euch dazu folgende Fragen: Was ist uns heute gut gelungen? Was können wir tun, damit wir den morgigen Tag gut schaffen? Wie kann ich dir zeigen, dass du mir wichtig bist?
  • Sprecht aus, was euch gefällt: Ich mag es, wie du mich jeden Abend beim Schlafengehen in den Arm nimmst. Es fühlt sich gut an, dass du bei Problemen mit den Kindern zu mir stehst. Es ist mir eine große Hilfe, dass du den Einkauf erledigst. Ich weiß es zu schätzen, dass du die Kinder unterrichtest. Ich bin dankbar dafür, dass wir finanziell abgesichert sind…

Diese Zeiten sind stürmisch, doch sie werden vorübergehen. Es ist auch keine Schande, sich Hilfe zu holen, wenn ihr das als Paar gerade nicht allein schafft. Oft kann schon eine kurze Beratung dabei helfen, damit die Ehe nicht zerbricht.

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